Intel Kauft "Internet der Dinge" Chip Maker

Intel Kauft
Diese Geschichte erschien ursprünglich auf Reuters Intel hat zugestimmt, den deutschen Netzwerk-Chiphersteller Lantiq für eine ungenannte Menge zu kaufen, um sein Angebot an Chips in mit dem Internet verbundenen Geräten zu erweitern, so die Unternehmen am Montag. Die ehemalige Infineon-Einheit wurde 2009 von der Private-Equity-Firma Golden Gate Capital für 250 Millionen Euro gekauft.

Diese Geschichte erschien ursprünglich auf Reuters

Intel hat zugestimmt, den deutschen Netzwerk-Chiphersteller Lantiq für eine ungenannte Menge zu kaufen, um sein Angebot an Chips in mit dem Internet verbundenen Geräten zu erweitern, so die Unternehmen am Montag.

Die ehemalige Infineon-Einheit wurde 2009 von der Private-Equity-Firma Golden Gate Capital für 250 Millionen Euro gekauft. Die Deutsche Telekom gehörte zu den Unternehmen, die über Golden Gate in Lantiq investiert haben.

Das Hinzufügen von Internetverbindungen zu Geräten, von Fußbällen bis zu Haushalts- und Industriemaschinen, ein Trend, der als Internet der Dinge oder M2M bezeichnet wird, ist zu einem neuen Schlachtfeld für Intel, Qualcomm und andere Technologieunternehmen geworden.

Bis zum Ende des Jahrzehnts wird sich die Zahl der Wireless-Geräte mehr als verdoppeln, wobei laut dem Marktforschungsunternehmen ABI Research der größte Teil des Zuwachses von anderen intelligenten Geräten als PCs und Smartphones ausgeht.

Lantiq produziert auch Chips für Kupfer-, Glasfaser- und Hybrid-Kupfer-Faser-Verbindungen sowie mobiles Breitband und Wi-Fi, das an Anbieter von Breitbandzugängen und Telekommunikations-Carrier-Equipment verkauft wird.Technologieunternehmen setzen stark auf Geräte mit Internet-Anschluss für zukünftige Umsätze und Gewinne. Im vergangenen Jahr zahlte Samsung Electronics 200 Millionen US-Dollar für das in den USA ansässige Start-up SmartThings, mit dem Software von der Türverriegelung bis hin zu Lichtschaltern in Privathaushalten gesteuert werden kann.

Auch im Jahr 2014 kaufte Google den Smart Thermostat und den Rauchmelderhersteller Nest Labs Inc. für 3 US-Dollar. 2 Billionen.

(Bericht von Jens Hack; Schreiben von Harro ten Wolde; Schnitt von Louise Ireland)